Sertralin ist eine chemische Verbindung, die zu den Halogenaromaten und Aminen zählt. Als Antidepressivum aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) wird die Substanz bei Depressionen, Angststörungen, Panikstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen und Zwangsstörungen angewendet. Der Wirkstoff Sertralin gehört zur Gruppe der „Selektiven-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer“ (SSRI) Er hemmt die Wiederaufnahme von Serotonin in seine Speicherzellen. Dadurch steigt die Menge an freiem und damit aktivem Serotonin, was einen stimmungsaufhellenden, aktivierenden und angstlösenden Effekt hat.
Sertralin kann bereits bei der ersten Einnahme antriebssteigernd wirken (aber auch Unruhe und Schwitzen verstärken). Nach frühestens sieben Tagen setzt die stimmungsaufhellende Wirkung ein. Dieser Effekt baut sich dann während der danach folgenden 7–21 Tage aus.
Die Verabreichung von Sertralin erfolgt ausschließlich oral (d. h. zur Einnahme, etwa als Filmtablette oder Flüssigkonzentrat), wobei Sertralin in seiner Salzform Sertralinhydrochlorid verwendet wird. Die verwendeten Dosierungen richten sich nach der Erkrankung.



